Physikalische Medizin

Die physikalische Medizin ist nach Weimann (1978) eine "therapeutisch orientierte Fachrichtung", welche verschiedene sowohl natürlich vorkommende als auch technisch erzeugte Energieformen (z. B. mechanische Energie wie Massage und Bewegung, Wärme, Strahlenenergie mehrerer elektromagnetischer Wellenbereiche, Schallwellen und elektrische Stromformenen) nutzt.

Die gemeinsame Zielsetzung (mit der Krankengymnastik) - und hierin besteht ein grundsätzlicher Unterschied vieler ihrer Vefahren zur Pharmakotherapie oder zu operativen Maßnahmen - ist der Appell an innere Ordnungskräfte und Selbstheilungsbestrebungen. Soweit wie möglich sollen "natürliche Heilungsvorgänge genutzt, unterstützt, optimiert" werden.

Diese Definition macht deutlich, daß die Krankengymnastik mit ihren Wirkungsprinzipien der physikalischen Medizin zuzuordnen ist.

Quelle

 

"Krankengymnastik-Bd.1-Grundlagen,Techniken"-Georg Thieme Verlag Stuttgart - New York, 1990,Cotta/Heipertz/Hüter-Becker/Rompe/Ehrenberg/Jückstock/Pietron/ Witt/Haeusermann/Thom